Gastartikel: Wie ich mal das Internet retten sollte.

Urlaubsvertretung von Alu

Sebastian: Frau Alu von den „grossen Köpfen“ ist die nächste Bloggerin, die einen Beitrag für meine Urlaubsvertretung beigesteuert hat. Wenn sie nicht gerade das Internet rettet managet sie zwei Kinder und einen Mann.
Viel Spaß beim lesen und Danke für den Beitrag.

Wir hatten mal ein Internetproblem und naja weil wir das nicht lösen konnten, da sollte ich einen Internetstick kaufen gehen.

Alu rettet das Internet

Alu rettet das Internet

Der Mann gab mir folgende Anweisungen

Kaufe einen Stick der ins Internet gehen kann, aber ohne Vertrag.

Genau mit dieser detailreichen Info betrat ich an einem Donnerstagabend den MEDIMAX.
Erstmal verlor ich mich ein wenig in der Abteilung der großartigen Espressomaschinen. Seufz! Aber naja, ich soll ja das Internet retten, oder sowas. Also auf zur „Internettechnikabteilung“.

Dort wollte mir bereits ein eifriger, junger Mann einen Mobilfunkvertrag aufquatschen und ich musste ihn quasi mehrmals abbremsen mit den Worten „Ich brauche nur einen Internetstick, ohne Vertrag.“

Der Mann war leicht irritiert, vielleicht sah ich nach neun Stunden Arbeit auch etwas genervt aus der Wäsche, könnte ja sein.
Er zeigte mir einen Stick und gab mir dann zahlreiche Detailsinfos die ich versuchte zu sortieren „Geht mit XXXX ins Internet, wenn XXX blablabla installiert ist und dann blablabla XXX geht das alles total gut.“

Nach einem Monolog von gefühlten 20 Minuten über diesen großartigen Internetstick verlor er sich in der detailreichen Ausführung über das Design des Sticks. Nicht mal beim Kauf meiner Unterwäsche werde ich so zugelabert, ey.

Ich brüllte innerlich bereits mehrfach um Hilfe und war schon kurz davor ihm den Stick einfach aus der Hand zu reißen und zur Kasse zu flüchten, damit er endlich aufhört zu reden. Aber irgendwie fand ich das nicht richtig und so täuschte ich einen Anruf meines Mannes vor „Ohh mein Handy vibriert“, der mir durch einen gefakten Anruf am Telefon „Ach echt Schatz? Doch keinen Stick mehr kaufen jaaaaaaa???“ quasi den Langeweiletod erspart hat.

Ich werde diesen Laden nicht mehr betreten ohne mir vorher genug Ablenkungsmanöver ausgedacht zu haben!
Zur Not nehme ich einfach die Kinder mit, die bringen dann ähhh Party in die Bude!

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