Meine Spielzeugkiste – Leihen, spielen und wieder zurück

Kind schaut in Meine Spielzeugkiste Box

Leihen statt kaufen ist anscheinend gerade der letzte Schrei. Nachdem ich letztens erst auf Pleygo verwiesen habe, womit man sich LEGO Sets leihen kann und wenn man genug damit gespielt hat, diese wieder zurück sendet, bin ich jetzt auf „Meine Spielzeugkiste“ gestoßen. Das Prinzip ist das gleiche, nur der Inhalt ist ein anderer.

Kind schaut in Meine Spielzeugkiste Box

„Meine Spielzeugkiste“ – Altersgerechtes Spielzeug leihen

Wenn ich mir das Prinzip so anschaue (siehe Video unten) frage ich mich, warum das bis jetzt noch so unbekannt ist. Also zumindest in meinem Freundeskreis hat mir noch keiner davon berichtet. Das Prinzip ist wie auch bei Pleygo sehr simpel.

Man hat drei Typen von Kisten zur Auswahl.
Kiste S kostet 14,00 Euro im Monat und beinhaltet immer zwei Spielzeuge. Kiste M kostet 24,00 Euro und kann mit vier Spielzeugen bestückt werden. Die größte Kiste L kostet 34,00 Euro im Monat und bringt sechs Spielzeuge frei Haus. Die Spielzeuge, die in die Kisten kommen, können von den Eltern frei gewählt werden. Dabei wird darauf geachtet, dass nur Spielzeug angeboten wird, was der Entwicklung des Kindes förderlich ist. Man kann die Spielzeuge in Altersgruppen (1-2 Jahre; 2-3 Jahre und 3-4 Jahre) und nach den Fähigkeiten, die mit dem Spielzeug unterstützt werden sollen, gruppieren. Wenn man sich nicht selber was aussuchen will, kann man sich auch durch Experten oder Andere etwas empfehlen lassen. Coole Sache wie ich finde.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=bftrKOSyAvg]

Besonders erwähnenswert finde ich, dass man die Spielzeuge so lange behalten kann wie man – okay – wie das Kind es will. Es gibt keine Rücksendezeiten. Es wird einfach keine neue Box versendet, bis die alte nicht wieder da ist.
Allerdings, wenn ich mich mal an mich zurück erinnere, kann ich mir schon vorstellen, dass es das ein oder andere Mal Stress zu Hause geben wird, wenn das heiß geliebte Spielzeug auf einmal zurück gesendet werden soll. Ich konnte mich immer nur schwer von Spielzeug trennen. Auch wenn es schon Monate lang in der Ecke lag. Wenn es dann doch aber mal zu schwer wird, das Spielzeug wieder loszuwerden, gibt es noch die Möglichkeit, Spielzeug, welches man unbedingt behalten will, für 30% des Neuwertes zu kaufen.

Schön finde ich auch die Ansicht von „Meine Spielzeugkiste“, dass für Schäden, die beim normalen Gebrauch entstehen, nicht gehaftet werden muss. Ein gutes Argument. Ich will ja nicht, dass sich mein Kind beim Spielen zurückhalten soll, weil es ja nur geborgt ist.

Beim Erkundigen über den Dienst kam mir recht schnell ein Gedanke auf: Mein Kind soll mit Spielzeug spielen, an dem bereits ein anderes Kind dran war? Ich meine, Kinder spielen nicht nur mit den Händen. Aber in den FAQs wurde mir da schnell die Angst genommen:

Alle Spielzeuge, die an uns zurückgeschickt werden prüfen wir zunächst auf Vollständigkeit und Qualität. Beschädigte oder teilweise beschädigte Spielzeuge werden aussortiert. Entspricht das Spielzeug unseren hohen Qualitätsanforderungen, durchläuft es unseren Reinigungsprozess: erst wird es mit Seifenlauge abgewaschen, dann mit desinfizierenden Reinigungsmitteln behandelt. Nach dieser Prozedur wird das Spielzeug wieder verschweist und kommt blitzsauber und keimfrei zu Ihnen nach Hause.

Ich glaube, das ist mehr als ich bekomme, wenn ich ein Spielzeug kaufe und das Kind es direkt auspackt. Dazu kommt, was ich auch erwähnenswert finde, dass die Berliner Firma die Mosaik Werkstätten für Behinderte für die Abwicklung der Logistik und Reinigung beauftragt.

Von „Meine Spielzeugkiste“ gibt es übrigens auch Gutscheine zum Verschenken. Liebe Großeltern nur ein dezenter Hinweis. Ich würde mich da auch drüber freuen.

Und wer sich das ganze noch einmal etwas ausführlicher anschauen will, kann sich gerne die Dokumentation von Raphael Hustedt anschauen

[vimeo http://vimeo.com/32110987]

Mehr Informationen und aktuelle Preise gibt es natürlich auf der Webseite von „Meine Spielzeugkiste„.

[Bilder: „Meine Spielzeugkiste“]

Sebastian kommt aus Berlin, arbeitet am Kunden bei einem Enterprise Webhoster, ist verheiratet und seit 2013 Vater eines Sohnes. Auch wenn er noch ganz knapp aus der Generation ohne Internet stammt, spielt sich sein Leben fast komplett digital ab. Seine große Begeisterung ist das Reisen, am besten in große Städte in denen viel los ist.

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