Kindle FreeTime – erst lernen, dann spielen

Kindle Fire HD mit der App FreeTime

Ich glaube ich habe schon oft genug bewiesen, dass ich ein großer Freund von Technik bin und das hoffentlich auch an mein Kind weitergeben werde. Dabei kommt natürlich immer mal wieder die Frage nach der richtigen Balance zwischen spielerischer- und ernster Nutzen von Technik. Eine Möglichkeit bietet das kommende update der FreeTime App auf dem Kindle Fire. Das Teblet von Amazon läuft auch auf dem Betriebssystem Android, ist aber speziell auf die Bedürfnisse von Amazon abgestimmt.

Kindle Fire HD mit der App FreeTime

Kindle Fire mit neuem FreeTime.

Die App FreeTime bietet Eltern die Möglichkeit die Nutzung der Kinder etwas zu kontrollieren zu steuern. So soll sich einstellen lassen, dass vor dem Spielvergnügen erst ein mal eine Vorgegebene Zeit lang gelesen werden muss. Alternativ muss auch eine gewisse Zeit mit Lernapps verbracht werden. Erst dann lassen sich Spiele und Comics (ist das nicht auch was zum lesen?) auf dem Tablet benutzen. Auch lässt sich die Nutzungszeit allgemein einstellen. Wer also nicht möchte, dass das Kind nur eine gewisse Zeit am Tag spielen kann, kann das auch einstellen.

Mit dem Update soll das ganze noch feiner Einstellbar sein. So lassen sich unterschiedliche Zeiten für die Wochentage und das Wochenende einstellen. Oder auch, dass es keine Comics/Spiele nach 22 Uhr geben wird.

Hier noch mal der aktuelle Werbespot von Amazon für den Kindle in dem FreeTime auch erwähnt wird.

[youtube http://youtu.be/TpuRIJnya5E]

Ich habe mir vor kurzem ein Nexus 7 gekauft an dem momentan mehr meine Frau hängt als ich. Da kam dann auch schon die Frage auf, ob sie sich ein eigenes Tablet kauft. Sie war vom Kindle fire (Amazon) begeistert und mit dieser FreeTime App ist das durchaus auch für Zukünftige Nutzer sinnvoll.

Wie seht ihr das? Ist das eine Art der Bevormundung des Kindes oder nützlich? Würdet ihr diese Funktion nutzen oder euch auf die Selbstkontrolle des Kindes verlassen?

Foto: © Amazon.de – Quelle: stadt-bremerhaven.de

Sebastian kommt aus Berlin, arbeitet am Kunden bei einem Enterprise Webhoster, ist verheiratet und seit 2013 Vater eines Sohnes. Auch wenn er noch ganz knapp aus der Generation ohne Internet stammt, spielt sich sein Leben fast komplett digital ab. Seine große Begeisterung ist das Reisen, am besten in große Städte in denen viel los ist.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das mit der Unterbrechung mitten im Spiel habe ich gar nicht bedacht. Das stimmt, das ist ein großes Problem. Das kann nur zu Stress führen und im schlimmsten Fall auch zur Ablehnung der Technik.

  2. Erstmal klingt die App nützlich, aber ob sie das wirklich ist? Ich würde mich weder auf eine App noch auf die Selbstkontrolle des Kindes verlassen, sondern sehr gezielt als Eltern darauf achten, wie lange, wann und was das Kind spielt. Außerdem stelle ich mir gerade vor, dass das Kind mitten in einem Spiel ist und dann die App zeigt, dass die Zeit rum ist. Das ist doch mehr als ärgerlich! Den Ärger kann man sich ersparen, indem man selbst auf die Zeit achtet. Das kommt sicherlich auch beim Kind besser an…

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