Browser Pornomodus – Privates Surfen

Inkognito-Fenster (Pornomodus) bei Chrome

Immer mal wieder benutze ich den Pornomodus im Chrome Browser. Und tue dies auch öffentlich kund. Nicht aus den Gründen den der (nicht offizielle Name) vermuten lässt sondern eher um mir Webseiten außerhalb meines üblichen Browsers anzuschauen. Wenn ich mal nicht eingeloggt sein will oder meine Plugins mir einen Streich spielen. Eigentlich heißt der Modus “privates Surfen” oder Inkognito-Modus.

Zugegeben klingt Pornomodus etwas abschreckend. Und der Begriff ist auch nicht auf meinen Mist gewachsen. Ich habe es mal in irgend einem Artikel auf geschnappt als es noch darum ging, dass der der Safari-Browser noch einige Umsetzungsprobleme mit diesem Modus hat.

Was macht der privat Modus?

Ist der Modus erst mal aktiviert, der Tab oder das Fenster geöffnet kann man im Internet surfen, ohne das dies im Verlauf nachzuvollziehen ist. Auch werden keine Dateien im sogenannten Cache gespeichert. Und genau dieses Verhalten brachte dann auch den Namen für diesen Modus.

Es ist damit möglich das Internet zu durchstreifen ohne auf dem eigenen Rechner Spuren zu hinterlassen. (Na, jetzt wird es noch deutlicher woher der Name kommt.)

Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich noch ein mal deutlich machen sollte, das nur auf dem eigenen Rechner keine Spuren hinterlassen werden. Im Internet (Auf den Servern, bei den Providern und so weiter) hinterlässt man dennoch Spuren. Es ist also kein Anonymes Surfen.

Und dazu ist man aus allen Webseiten ausgeloggt in denen man sonst beim normalen surfen eingeloggt ist. Damit kann man sich Webseiten anschauen ohne das Facebook und Co dies bemerken.

So aktiviert man den Privatmodus in den verschiedenen Browsern.
  • Firefox
    Extras -> Privatmodus starten (Win: Strg + Umsch. + P)
  • Chrome
    Einstellungen -> Neues Inkognito-Fenster (Win: Strg + Umsch. + N | Mac: Cmd + Umsch. + N)
  • Internetexplorer
    Sicherheit -> InPrivat-Browsen (Win: Strg + Umsch. + Entf)
  • Opera
    Menü -> Fenster und Tabs -> Neuer privater Tab
  • Safari
    Safari -> Privates Surfen …

Wofür kann man das private Surfen nutzen?

Inkognito-Fenster (Pornomodus) bei Chrome

So sieht der Pornomodus (Inkognito-Fenster) im Chrome Browser aus.

Der Porno-Modus ist aber nicht nur nützlich, wenn es darum geht keine Spuren auf dem eigenen Rechner zu hinterlassen, sondern auch wenn man Seiten aufrufen will, die evtl. auf eingeloggte Webseiten wie Facebook zurückgreifen könnten oder die sonst irgendwie manipuliert sein könnten. Wenn man vermeiden will das die Seite auf Cookies oder andere Elemente zurückgreifen kann, die man im Laufe der Zeit ansammelt.

Aber auch die Funktionalität für spätere (nicht) Nachverfolgung kann auch eingesetzt werden ohne das man sich gleich XXX-Filme anschauen muss. Ich kann mir da da Szenarien vorstellen das man zum Beispiel auf Arbeit auch mal etwas nachschlagen will, ohne dass der nächste Kollege oder der Chef am Rechner sehen kann wo ich in der Mittagspause war (Beispielsweise auf der Suche nach einem neuen Job.).

Dezenter Hinweis auf das private Surfen im Pornomodus bei Safari

Dezenter Hinweis auf das private Surfen im Pornomodus bei Safari

Aber ehrlich gesagt nutze ich den Pornomodus eigentlich nur, wenn ich mal schnell überall aus geloggt sein muss und eine Webseite wie ein neuer Benutzer (ohne Cookies oder offenen Sessions) besuchen muss.

Dabei gefällt mir die Umsetzung von Chrome am besten. Es wird einfach ein neues Fenster geöffnet in dem alle Tabs im privaten Modus laufen. Dazu kann ich noch entscheiden ob welche Plugins/ Erweiterungen/ Add-Ons (wie man sie halt nennen will) im Inkognito-Modus laufen sollen.

So sieht Firefox im privaten Umfeld aus.

So sieht Firefox im privaten Umfeld aus.

Welche Erfahrungen habt ihr mit diesen Einstellungen gemacht? Benutzt ihr sie auch für andere Zwecke oder habt ihr andere Browserfunktionen die man kennen sollte? Sag mir deine Meinung.

PS. Dieser Artikel wurde von meinem alten Blog übernommen und aktualisiert.

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Sebastian kommt aus Berlin, arbeitet am Kunden bei einem Enterprise Webhoster, ist verheiratet und seit 2013 Vater eines Sohnes. Auch wenn er noch ganz knapp aus der Generation ohne Internet stammt, spielt sich sein Leben fast komplett digital ab. Seine große Begeisterung ist das Reisen, am besten in große Städte in denen viel los ist.

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