33C3 recap – Ein paar Tage unter Nerds/Hackern und komischen Wesen

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Wie auch schon im letzten Jahr zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahresende, war ich in Hamburg beim 33. Chaos Communication Congress (33C3).

Und da bin ich. #33c3

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Letztes Jahr war mein erster Besuch und ich war vollkommen überwältigt von diesem Paralleluniversum. Dieses Mal war die Überraschung nicht mehr ganz so groß. Dafür waren meine Erwartungen noch größer. Und dieses Mal war ich auch besser vorbereitet. Meine Packliste war umfangreicher – weil ich einfach besser wusste, was mich erwartet.

  • 6er Verteilerleiste – Unersetzlich nicht nur für mich, sondern auch um die eh immer spärlich verteilten Steckdosen mit Anderen zu teilen.
  • Laptop – natürlich vorbereitet
  • Tablet
  • Handy
  • 5 Port Anker Power Port
  • altes Android Handy um das Eventphone (eigenes GSM Netz) nutzen zu können.
  • Diverse Ladekabel
  • Desinfektionsmittel für die Hände

Im letzten Jahr war ich da noch etwas zurückhaltender, da mussten Tablet und das alte Handy reichen.

Auch so kann der #33c3 aussehen.

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Wohnen im Hamburg – alle wollen zum 33C3

Nachdem dieses Jahr die Karten für den 33C3 (gefühlt) sehr spät in den freien Verkauf gingen und auch dieses mal von der Stückzahl sehr limitiert waren, war ich ein wenig vorsichtig mit frühen Buchungen von Bahnkarten und Unterkunft. Bei meinem ersten Besuch war ich etwas zu knausrig mit mir und ich habe mich in ein Sechsbett Zimmer in der Jugendherberge in Hamburg eingebucht. Dieses Jahr wollte ich mir dann doch etwas mehr gönnen.

Intensive Preisvergleiche führten mich dann zum A&O Hamburg City. Und Preise sollte man unbedingt vergleichen, denn auch bei den Hotels hat sich herumgesprochen, dass der Chaos Communication Congress viele Leute anzieht, dementsprechend ziehen sie schon frühzeitig die Preise an. Das A&O war ein guter Kompromiss zwischen Jugendherberge und einem teuren Hotelzimmer. Und ich war bei weitem nicht der/die einzige 33C3 Teilnehmende. Ob das der Grund für das mega schlechte Hotel WiFi war, ist nur eine Spekulation.

Das gute an der Hotelbuchung war, dass ich sie kostenlos stornieren konnte, hätte ich kein Ticket bekommen. Anders als bei der Bahn, deren Sparktickets man nicht so ohne weiteres wieder zurückgeben kann, warum ich mir auch erst eine Bahnkarte kaufte als ich mein 33C3 Ticket sicher hatte.

33c3 bei Nacht

33c3 bei Nacht

Der Chaos Communication Congress ist eine ganz andere Welt

War ich im letzten Jahr noch eifrig dabei möglichst viele Talks/Vorträge zu besuchen, habe ich es dieses Jahr alles etwas entspannter angehen lassen. Immerhin gibt es fast jeden Vortrag auf media.ccc.de zum späteren “zeitsouveränen” nachschauen. Also habe ich mich etwas unter die Leute gemischt. Ich muss auch zugeben, dass ich nicht wie beim ersten Besuch bis kurz vorm Umfallen geblieben bin, sondern immer rechtzeitig den Heimweg angetreten habe.

Es gibt Straßenverkehr im Kidsspace. Irgend wann schlafen die Kinder ja auch. #33c3

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Wie ich auch schon von erfahreneren Besuchern gehört habe, ist eh das Drumherum das Beste am ganzen Event. Ein Besuch beim Congress ist als ob man in eine andere Welt abtaucht. Allein schon das Miteinander der anderen Besucher ist viel freundlicher und zuvorkommender als in freier Wildbahn.

Im Nachhinein muss ich leider zugeben, das meine Erwartungen vielleicht zu hoch waren nach meinem ersten Besuch. Zwar kam ich wieder euphorisch und hoch motiviert nach Hause, aber irgendwie fehlte dieser spezielle Kick vom ersten Besuch. Vielleicht weil nicht mehr alles so neu und überwältigend war?

33C3 Hausaufgaben: Vorträge nachschauen

Wie ich schon geschrieben habe, habe ich mir dieses Jahr nicht alles live angeschaut. Meistens geht das auch gar nicht, weil einige spannende Vorträge parallel laufen oder weil ich zu faul war, mir alle Beschreibungen durchzulesen und mich dann lieber auf Empfehlungen verlasse. Aber diese Vorträge werde ich mir wohl noch im Nachgang anschauen bzw. sind meine Empfehlung. Für Ergänzungen bin ich sehr dankbar.

33C3 Logo: https://events.ccc.de/congress/2016/wiki/Static:Design

Sebastian kommt aus Berlin, arbeitet am Kunden bei einem Enterprise Webhoster, ist verheiratet und seit 2013 Vater eines Sohnes. Auch wenn er noch ganz knapp aus der Generation ohne Internet stammt, spielt sich sein Leben fast komplett digital ab. Seine große Begeisterung ist das Reisen, am besten in große Städte in denen viel los ist.

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